Über Nacht hat der Wind, wie angekündigt, gedreht und weht nun geradewegs in den Bodden hinein. Mit Backstagsbrise 3 – 4 Bft. segelte ich am Vormittag aus dem Ralswieker Hafen Richtung Westen zurück. Doch wieder ein guter Spinnackerkurs, dachte ich mir und zog das Segel in seiner Schlauchhülle in die Mastspitze. Plötzlich klatschte die ganze Wurst von oben auf meinen Schädel! Schnell alles eingefangen und in die Vorschiffsluke gestopft. Was war passiert? Der vermaledeite Schnappschäkel vom Spifall hat ganz oben im Masttop unplanmäßig geöffnet und so das Segel abgeworfen. Vermutlich hat sich der Öffner irgendwo verhakt. Jetzt steckt die Leine mit dem Schäkel unerreichbar oben fest, schei…be! Da komme ich nicht mehr ran, auch nicht mit Legen des Mastes (der dann achtern zu weit übers Schiff ragt).

in Breege auf Rügen


Eine Weile lief ich noch weiter, um dann nach Breege einzulaufen. Ein ausgedehnter Spaziergang von ca. 5 Kilometern von Hafen Breege zum Strand bei Juliusruh und durch einen Park zurück. Schöne Sichtwinkel in den alten Alleebäumen!

Ostseestrand in der Nähe von Breege


Feldweg-Allee bei Breege/Rügen


Blickwinkel, Breege Park

Ein „Tullamore“ rief aus einem Edeka nach mir, den ich auf dem Rückweg dann auch erstand. Somit ist die Begräbnisfeier des Spifalls für heute Abend gesichert🥃😏. Was sonst noch los ist, zeigt die Tafel:

eine Infotafel bei Breege, etwas optimistisch


von Ralswiek nach Breege

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