Die Ausreise aus Griechenland erwies sich bei der Hafenbehörde in Chios erst als etwas turbulent. Gerade, als wir Ausklarieren wollen und schon am Zollpier festgemacht hatten, kam schon eine Polizistin mit ihrem Kollegen zu uns, um uns sogleich wieder auf die andere Hafenseite zu verscheuchen. Der Grund: die derzeitigen Feiertage in der Türkei haben dort viele Menschen zum Anlaß genommen, hier einen Kurzurlaub zu machen. Man erwartet mindestens 1500 Passagiere! Und schon kommt eine Fähre nach der anderen an.
In dem Gewusel möchte man sich nicht mit einer kleinen Yacht befassen. Wir sollen bis 14⁰⁰ Uhr warten. Es war gerade kurz nach 9⁰⁰!
In der Not haben Levent und ich aus „two o clock“ einfach mal „in two hours“ gemacht und es um elf Uhr nochmals probiert. Glück gehabt! Gerade war eine Fähre abgearbeitet und die nächste noch nicht angetreten, wir die Lücke ausgenutzt und uns den wichtigen Stempel auf die Papiere geholt. Und ab!
Damit endet die erste Reise mit der Elea. Allzeit gute Fahrt!
Ausblick: für mich soll es in vier Wochen weiter gehen mit dem Segeln, eine Reise mit einem Katamaran steht an. Von St. Martin in der Karibik über den Atlantik bis nach Horta auf den Azoren. Ich berichte.
Tschüß!