Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog und nun Spiekeroog. Wir liegen im Hafen nach schönen 31 Seemeilen durchs Wattenmeer. Die teilweise gereffte Fock reicht aus bei Westwind um 6 Bft. Sieht für einen Ostsee- und Mittelmeersegler schon komisch aus, wenn die Seekarte keinen blauen Untergrund zeigt, sondern ständig auf „grün“ gefahren wird. Das geht nur bei Hochwasser und Kontrolle der Uhrzeiten. Über das Wattenhoch, der Bereich mittig hinter den Inseln ist selbst dann das Wasser nicht sehr tief. Bei 1,5m holen wir den Kiel hoch. Natürlich geht’s nicht ohne Trouble, die 100 Ampere Sicherung fliegt dabei raus und die Hydraulik geht erst wieder nach der Reparatur.
Dann folgt uns eine andere Segelyacht und die kommt doch tatsächlich langsam näher. Das darf doch gar nicht sein! Also wird unsere Fock mit einer Stange ausgebaumt, um bei achterlichen Wind mehr Vortrieb zu bringen. Peng! In einer Böe bricht die Stange. Der andere Segler wendet sich ab.
Endlich in Spiekeroog festgemacht, geht der Blick unseren Mast hinauf und sieht eine lockere Schraube. An der zweiten, oberen Saling! Mist! Da wird die Hauptwante gehalten. Och….Mist da muss wer morgen in den Mast.
19⁰⁰ nee heute nichts mehr, wir sind hungrig und gehen zum Schwager vom Jens ins Dorf, ihm gehört die Pizzaria Givtbude.
Vom anderen Segler gibt’s kein Foto, das war bestimmt der Boris Herrmann und wurde wieder Zweiter, klar.

Route am 11. Juni 24 auf „Namaste“


Start in Juist


Norderney Seehunde


Die Fock reicht aus

Fischer


Defekte Sicherung


Spiekeroog

Givtbude

Spiekeroog

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