So mitten in der Segelpause im Bayerischen halte ich mich mit Nautischer Literatur über Wasser und lese erneut Erskine Childers’s wunderbaren Roman Das Rätsel der Sandbank. Nautisch, wegen der so guten und genauen Ortsangaben und Segelbeschreibungen, dass man auch heute die Geschichte an den Originalschauplätzen schön nachsegeln könnte. Vielleicht schaffe ich das ja selbst auch einmal.

Die interessante Person des Autors als Irischer Freiheitskämpfer und die Stellung des Romans von 1903 in der Literaturgeschichte, als Begründer einer ganzen Gattung von spannenden Spionage-Romanen, tun ihr Übriges, mir die Lesezeit zu verschönern.

die „Blitz“? Nein, unsere gute Küstenwache!

Die Geschichte hatte mich vor Jahren beim ersten Lesen schon so sehr begeistert, dass nun mein kleines Boot so heißt, wie das Boot im Roman: Dulcibella. Liegt darin etwa der Wunsch nach tollen, wagemutigen Abenteuern? Na, ich weiß nicht, meistens ist mir eher nach Ruhigerem. Neugier und Fernweh sind allerdings immer dabei! Aber ihr wisst schon, was Kabbelwasser ist? Immer wieder läuft mir alles durcheinander.

Gundolf

Klappt alles gut, bin ich in der ersten Juniwoche ’22 wieder am Strelasund und mein Logbuch Kabbelwasser geht hier weiter.

Servus, moin, handbreit, Gundolf

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