Es kann doch nicht sein, dass ich jetzt schon aufstehen soll? Es ist zehn vor zehn am Vormittag in Krummin. Es ist schön hier im Naturhafen, dennoch nehme ich einen Stern meiner 5* Bewertung von früher zurück, es ist mit fast 24 € für die Nacht alleine mit einem kleinen Boot einfach zu teuer geworden. Das entspricht über 3,-€ pro Meter Schiff. Normal war bis vor kurzem 1 €/m. Natürlich bin ich noch verwöhnt, vom guten Preis/Leistungsverhältnis das ich wochenlang in Polen genießen durfte. Dennoch, ob sich akuelle Marketingstrategien bei Gebühren und in der Gastronomie, die auf „gehobene Kundschaft“ aus ist, nicht verrechnet. Beispiele aktuellen Größenwahn gibt’s zuhauf, siehe Norderney oder etliche Ostseehäfen. Der Skipper geht also öfter wieder vor Anker, kocht oder grillt am Steg und siehe da, andere machen das vermehrt auch wieder. Und: da ist etwas zurück, an beeindruckende Naturerlebnisse, an sehr geselligen Runden in Nachbars Boot, etwas, das es in den hochglanz-  „Konzep-Häfen“ nicht mehr gibt!

Appopos schöner Hafen: auch Karlshagen ist toll, man glaubt es kaum, der Hafenmeister nimmt mir nur glatte 10 € Liegegebühr ab, geht doch! Dafür will das Restaurant fast 20 € für einen Hamburger. Ich habe selber gekocht, war nicht schlecht, habe mir selber eine Stange Trinkgeld gegeben 😁.

Zeesboot

Beliebtes Cafe in Krummin

Restaurant Pferdekoppel in Krummin

Automatenstation

Wolgast Brücke

Gedränge an der Wolgaster Brücke

Nacht in Karlshagen

 

 

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