Pirovac hatte uns gefallen, eine kleine und hübsche Altstadt mit engen, verwinkelten Gassen am Festland, gleich hinter der Insel Murter. Die kleinen Lokale mussten mal ohne uns auskommen, wir hatten Hackfleisch gekauft und machten uns ein Cevapcici mit Nudeln an Bord. Als Dessert dann ein Eis beim Verdauungsspaziergang im Ort.

Morgens heulte es in der Takelage, die Bora hatte sich, wie in den Wettermeldungen angekündigt, kräftig verstärkt. Das Ablegen bei 22 Knoten Wind aus einer engen Boxengasse ist immer spannend, ob es nicht doch mal kracht, zumal das Bavaria-Boot mit doppelten Ruderblättern ausgerüstet ist. So prima es sich damit segelt, so schlecht läßt sich damit in engen Häfen manövrieren, weil die Schraube das Wasser zwischen die Ruder hindurchschiebt, ohne sie zum Steuern anzuströmen. Da geht’s nur mit Tempo!

Draussen dann steuerten wir Biograd an, den Heimathafen, da uns selbst im 3. Reff die Böen mit 33 Kn anbliesen. Für Donnerstag ist nochmals 10 Kn mehr angesagt, da bleiben wir doch lieber im Hafen. Dennoch hat der Weg dorthin so richtig Segelspaß vermittelt, viel Wind bei wenig Welle, was will man da meckern?

Das Abendessen zusammen mit der Crew der „Rubin“ von Oliver in der Konoba „Barba“, war anschließend ein gelungener Tagesabschluss.

Pirovac

Pirovac

Spaghetti a la Cevapcici

Unter Bora aber mit Spass im Reff bei 33 kn

Leinenarbeit

Eine gute Kneipe in Biograd