Auf geht’s, Leinen los, die Sonne scheint!
Ein Vorgeschmack des Sommers lädt uns zum Segeln ein. Wir suchen uns für heute zwei Ziele aus und nehmen bewußt eine Route gegen den leichten Wind zum Kreuzen. Wir waren ja wie immer recht früh unterwegs (ab 13 Uhr😃) so hatten wir alle Zeit, mussten nur schnell genug werden. Die zuerst angepeilte Bucht erwies sich als nicht ankerfähig für einen Kaffeestopp, genausowenig die Buchten rechts und links daneben. Es stellte sich heraus das der Skipper hier selber noch nicht ankerte und viel Vermutung dabei war 😂. Der Nachmittag schreitet voran, also segeln wir gleich weiter zum Ankerplatz in der Adaija-Bucht. Es geht ja quasi den Hinweg zurück, wir sollten mit Backstagsbrise segeln. Doch der Wind wendete sich doch glatt um 180 Grad und eine neue Kreuz begann. Zuerst um 8 kn steigerte sich der Nord-Wester auf frische 17 kn in den Böen, die Mädchen verschwanden unter Deck und die Jungs grinsten ☺️. Später hieß es wir seien Feldwege gefahren.
Das Ankern in der Bucht erwies sich etwas komplizierter, als gedacht. Erst hiefte ich das Beiboot (50 kg) erfolgreich über die Reeling, was meine Bandscheibe sogleich heftig bejubelte, so sind Levent und Sema mit den Leinen an Land gerudert. Auf dem Rückweg stellte sich heraus, daß die eine Landleine zu kurz war, also pullten Christine und ich mit der anderen, um des Schiff hinzuziehen, vergeblich, es musste eine weitere Leine zum verlängern her. Am Ende glücklich und zufrieden essen wir unsere Nudeln mit Bouletten und es fließt der Wein. So ein Segeltag, Leute, ist echt hart…

Levent legt ab und Sema zieht die Leine herein.

Sema & Levent in Aktion!

Taurusgebirge mit frischer Schneehaube

Etwas Lage und schnell

Nur keine Halse jetzt!

Buchten, zu tief um einfach zu ankern

Brotzeit geht auch ohne Ankerplatz

Wir nähern uns dem Ankerplatz

Christine und Sema in der Kombüse

Kleine Fische am Ankerplatz 🐟